Abstract
Zunächst führt die Einleitung kurz in die Problematik der Historisierung von Staat und Staatlichkeit ein und gibt einen Überblick über die Entwicklung der einschlägigen Historiographie. In einem zweiten Schritt werden die zentralen Analysekonzepte vorgestellt, namentlich jenes der „Transkulturalität“ und des „Staates“. Wie relevant die Frage nach transkulturellen Dimensionen von Staatlichkeit auch in theoretisch-methodischer Hinsicht ist, macht der Blick auf die Debatten um Staat/Staatlichkeit deutlich, der zugleich von der Persistenz des Mythos von der „europäischen Erfindung des Staats“ zeugt. Abschließend werden die nachfolgenden Fallstudien kurz eingeführt und einige übergreifende Linien und gemeinsame Befunde herausgestellt.